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Das Gesicht hinter dem Blog

Aktualisiert: 2. Feb. 2020


 

Wer bin ich und was mache ich?

Tja, wie fang‘ ich das Ganze denn nun an? Wahrscheinlich sollte ich meine Person erstmal vorstellen: Mein Name ist Patrick und ich bin 25 Jahre alt. Tja und dann…nun ja, ich kann auf jeden Fall sagen, wer oder was ich NICHT bin. Das ist einfacher.

Ich bin kein Experte, Coach, Erfolgsspeaker oder Motivationstrainer. Ich habe auch sonst keinerlei Referenzen, die mich auszeichnen könnten. Berühmt oder reich bin ich auch nicht. Und auf irgendwelche Modemagazine habe ich es auch nie geschafft. Also wieso solltest Du das Ganze hier lesen?


Danke, dass Du eines Deiner wertvollsten Güter, Deine Zeit, nun in meinen Text investierst


Nun, wenn Du immer noch dabei bist, hat das wohl andere Gründe Vielleicht sind es die Worte, die du gerade liest. Die Thematik. Interesse. Oder einfach nur Neugier. Oder vielleicht dadurch oder gerade deshalb, dass ich kein Autor, Sprecher oder sonstiges Sternchen bin, hol‘ ich dich jetzt an dieser Stelle ab.

Fakt ist: Ich bin genauso „normal“ wie jeder andere auch. Und vielleicht auch deswegen so greifbar. Aber was ist heutzutage normal?

Was auch immer der Grund ist, dass Du gerade hier bist, danke, dass Du eines deiner wertvollsten Güter, deine Zeit, nun in meinen Text investierst.


Aber zurück zur Frage, was ich eigentlich mache, die ich meist mit soviel Negativität assoziiere. Nicht aus dem Grund, dass meine Tätigkeiten selbst schlecht sind. Nein, viel mehr deswegen, weil hinter dieser Frage, besonders in unserer Gesellschaft, doch sehr viel mehr steckt.

Eine klassische Frage, um den Einstieg in einen lockern Small-Talk zu erleichtern. Die Antwort darauf ist leider, nur zu oft, nicht so locker. Unterbewusst oder bewusst kategorisieren wir nämlich unseren gegenüber. Stecken ihn in eine Schublade. Oder versehen ihn mit einem Etikett, welches wir dann eher positiv oder negativ ansehen. Wir meinen unseren gegenüber bereits werten zu können. Und häufig geben wir selbst eine „geschmückte“ Antwort, nur um besser dazustehen oder mehr Anerkennung oder Zugehörigkeit zu erlangen.


Denn stets folgt auf die Frage, was man eigentlich so macht, eine Antwort bezüglich des Jobs, der Schule oder sonstigem akademischen Grad. Wir versuchen unseren Stellenwert in der Gesellschaft zu unterstreichen. Dies verknüpfen wir wiederum mit in unserer Gesellschaft positiv konnotierten Tätigkeiten.

Dabei wissen wir noch gar nichts von unserem gegenüber. Aber mutmaßen es uns anhand seines Berufs oder ähnlichem über ihn zu urteilen. Was auch immer es ist, das Wesen Mensch definiert sich nicht durch seinen Job, Bildungsgrad oder Gehaltscheck. Auch wenn manch einer das denken mag.


Das Ganze ist für jeden eigentlich selbstverständlich und doch zeigt der Alltag, dass es das wiederum nicht ist. Naja, genug von den ganzen bösen Worten. Manch einer denkt da wohl zu viel nach. #overthinker


Nie gedacht, dass ich mal einen Blog schreibe


Also nochmal: Was mache ich überhaupt? Lustigerweise musste ich hier das Ganze mal updaten, da sich seit Veröffentlichung dieses Beitrags doch einiges geändert hat.

Stand heute, habe ich meinen Abschluss im Fach Wirtschaftspädagogik mit moderatem Erfolg abgeschlossen. Aber hey: „Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss." Das war so in etwa mein Motto während meiner Studienzeit. Nach einiger Zeit in verschiedenen Jobs und Branchen, von der ich die meiste Zeit im Finanzwesen tätig war, habe ich nun alles stehen und liegen gelassen und befinde mich auf unbestimmte Zeit im Ausland und bereise mit dem Rucksack die Welt.


Zur Frage in welchem Bereich man als Wirtschaftspädagoge arbeitet, da die komischerweise immer direkt darauffolgt. Die meisten, die dieses Studium abschließen, gehen danach ins Lehramt bzw. in die Erwachsenenbildung.

Für mich ist und war das allerdings nie eine Option. Wobei ich nicht ausschließe, dass es das mal sein wird. Hätte auch niemals gedacht, dass ich dieses Fach überhaupt mal studiere – oder gar einen Blog schreibe. Ich bin einer von der Sorte, die ihr Wirtschaftsstudium begonnen haben, weil man ja sonst keine Ahnung hatte, was man machen soll.


Eine Anlaufstelle für Geschichten, Emotionen und mehr


Vielmehr soll es, um das Heute gehen. Das Hier und Jetzt. Ein neues Kapitel im Leben. Nicht die Vergangenheit, aber auch nicht die Zukunft. Denn wohin die ganze Reise geht, ist ungewiss. Aber die Tatsache, dass ich endlich den Mut hatte, diese Zeilen runterzuschreiben und sie auch noch zu veröffentlichen ist real und echt – und das gefällt mir.


Sinn des Ganzen ist nicht die Flut an Bloggern und Influencern zu vergrößern, sondern lediglich eine Anlaufstelle für Geschichten, Emotionen und mehr zu erschaffen. Diese Tür, die sich in meinem Flur des Lebens gezeigt hat, gab mir nun das Gefühl, nicht nur an dieser zu klopfen, sondern auch mal hindurch zu gehen. Ob das nun gut oder schlecht ist, spielt dabei keine Rolle. Doch es wird kein „Was wäre wenn…“ geben. Kein „Hätte ich doch einfach mal einen Blog geschrieben…“ Kein Bedauern und kein Bereuen.


Da war einfach dieses Verlangen


Da war einfach dieses Verlangen. Das Verlangen dahinter einen neuen Schritt zu wagen und diesmal das Herz sprechen zu lassen. Nun habe ich meine Tür, mit der Aufschrift „Sehnsucht“ geöffnet und Zeit wird zeigen, welches Abenteuer sich dahinter verbirgt.

Meine ewig lange Liste, die bestückt ist mit Dingen, die ich immer machen wollte, sie aber nie anfing, weil ich dachte, dass davon eh nichts klappen wird, ist nun tatsächlich einen Punkt ärmer.

Also nochmal danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast für diese Zeilen. Sie zu lesen und Zeuge zu werden, wie das Ganze seinen Ursprung nun nimmt. Und wer weiß, was die Zeit für Dich, mich oder Uns bereithält.

Lass Uns die Herausforderungen des Lebens stets bejahen und an ihnen wachsen. Und einen Beitrag zu einer Welt leisten, in welcher man gerne leben möchte. Und lass Uns gerne diese Reise gemeinsamen angehen.


Danke.

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